25
Juni
2006

Beeing Home …


Ich liebe solche Fluglinien. Geplanter Abflug: 15:09. Beim Einchecken wird mir schon eine 30-minütige Verspätung angekündigt. Auf der Tafel stand immer noch “on time”. Boarding solle um 15:00 Uhr sein. Seltsamerweise passen auch die Flugnummer auf dem Ticket und des geplanten Fluges nicht zueinander. Aber naja, wird schon klappen.

Um 15:25 und grade wird endlich mal der Schalter am Gate besetzt. Es wird sich also vermutlich noch mehr verzögern, denn für eine nur 30minütige Verspätung reicht die Zeit nicht mehr. Aber daß man vielleicht etwas früher hier die Leute informiert, ist Fehlanzeige. Kein Personal da, keine Anzeige, keine Durchsagen. Toll. Für manche wird es allmählich eng, den Anschlußflieger in Philadelphia zu erwischen.

Gegen 15:35 dann der Hinweis: Der Flieger ist gerade gelandet. Jetzt muß er nur noch zum Gate, die Passagiere und das Gepäck müßen raus, dann kann man mit dem Boarden beginnen. Gott-sei-Dank ist meine Umsteigezeit noch ausreichend. Dann war noch ein kleiner Gate-Wechsel. Ohne Ankündigung. Glücklicherweise nur ein paar Gates weiter und an diesem Flughafen ist das noch problemlos in Sichtweite. “Achten Sie bitte darauf, daß da unten zwei Flieger stehen. Ihrer ist der Erste”.

Der beim Check-In gewünschte und zugesicherte Gangplatz erweist sich als Fensterplatz.

In Philadelphia angekommen versuchte ich das Obenstehende per Moblog zu posten. Leider konnte ich mit meinem doch schon etwas älteren Dual-Band PDA nicht online gehen. Das hatte ich in meinem Überschwang ganz vergessen. Einen Hotspot gabs natürlich auch nicht.

Geplanter Abflug in Philadelphia war um 20:15. Man merkt: Der geplante. Die Vertröstung begann mit “Abflug 21:00 Uhr”, dann “22:00″, letztendlich hieß es 22:30 und wurde nach 23:00 Uhr. Es betraf auch noch weitere Flüge der US Airways … Wohl eher US Delays, nach meinen Erfahrungen. Die Ursache für die Verspätung ist mir unbekannt. Sie wurde wohl nachdem wir endlich an Board waren bekanntgegeben, die Durchsage war aber so leise, daß ich nichts verstand.

Der beim Check-In gewünschte und zugesicherte Gangplatz erweist sich als Mittelplatz.

Auch in diesem Flieger wieder kein InSeat-Entertainment, aber immerhin waren aufgrund der Verspätung die Kopfhörer und ein alkoholisches Getränk frei.

Nach knapp 7,5 Stunden Flugzeit bin ich dann endlich in München angekommen. Um 14:30 war ich zu Hause.

Das Fußballspiel habe ich mir dann noch ziemlich wach angesehen. So eine Viertelstunde nach Ende des Spiels habe ich den Fernseher ausgeschaltet, was die bessere Hälfte mit “Ist denn das Spiel schon aus” kommentierte. Gegen Acht bin ich dann eingeschlafen. Dafür bin ich jetzt wach …

23
Juni
2006

Coming Home …

singt gerade Falco. Und bald stimmt es. Morgen geht es nach Hause. Glücklicherweise habe ich mir die Flugdaten nochmal angesehen: Abflug um halb Vier, nicht, wie gedacht, um halb Sechs.

Und testweise werde ich mal moblogen, das heißt von unterwegs via Handy. Mal sehen ob es klappt.

23
Juni
2006

Mariott Rewards

Ähnlich wie bei es vielen Fuggesellschaften Prämienmeilen gibt, gibt es auch sogenannte Rewards, wenn man in Mariott Hotels übernachtet. Hat man einen gewissen Status erreicht, gibt es gewisse Vorteile dazu (garantierte Reservierung, Discount auf ein paar Dinge usw.)

Die Anzahl der Rewards bekommt man bereits beim Einchecken mitgeteilt. In Pennsylvania waren order levitra das extrem viele 20.000 Rewards. Und das in einem Hotel der einfacheren Kategorie. Skeptisch habe ich nachgefragt, da es mehr als doppelt soviel waren, wie üblich. Aber es sollte alles so seine Richtigkeit haben. Und dann bin ich auch noch eine Woche länger geblieben.

Ich habe soeben in meinem Konto nachgesehen: Mathe war wohl nicht die Stärke der Dame, die meine Rewards im Hotel ausgerechnet hat. Mehr als 10.000 sind es nicht geworden.


23
Juni
2006

Essen brasilianisch-afrikanisch

Heute Abend waren wir so zum Ausklang noch schön Essen. Es gibt hier ein kleines, gemütliches Restaurant mit brasilianischer Küche. Sinnigerweise von Kroaten betrieben.

Die Speisekarte ist recht einfach gehalten und sagt im Endeffekt nur aus, daß man nicht bestellen muß. Es gibt einfach verschiedene Gemüse, verschiedenes Fleisch und Obst, mit dem reihum gegangen wird und solange man sein “Ja - ich will”-Schildchen auf dem Tisch liegen hat bekommt man nachgelegt. All you can eat. Und wirklich gute Sachen. Von Geflügel, Spare Rips, Rinderfilet und -lende, Hähnchenherzen, Lamm über verschiedene Würstchen bis hin zu in Speck eingewickelte Putenröllchen usw.

Das letzte Mal, als ich in so einem Restaurant war, war das in der Nähe von Johannesburg und nannte sich “Carnivor”. Die Fleischauswahl dort war allerdings etwas exotischer, afrikanischer: Krokodil, Strauß, Giraffe, Kudu, …

Interessant daran: Monate später sah ich per Zufall eine Sendung im Fernsehen, bei der mehrere “Reportagen” gezeigt wurden und die Rategäste mußten entscheiden, ob das nun wahr ist oder nicht. Eine der Reportagen zeigte das Carnivor. Während es bei meinen Mitsehern starke Zweifel ob der Echtheit gab (vermutlich von der Fleischauswahl abgeschreckt), verkündete ich im Brustton der Überzeugung, daß das wohl stimme.

Nachdem nach der Auflösung feststand, daß ich recht hatte, kam dann die Frage, warum ich so sicher gewesen sei. Meine Antwort “War da schon mal Essen” sorgte für herrliche Gesichtsausdrücke ;-)

22
Juni
2006

Luxus II

Heute abend bin ich mehrere Stunden mit dem Server in der Firma verbunden gewesen und habe ein paar Stapel abgearbeitet, die sich in den letzten Tagen aufgebaut habe. Nebenher das eine oder andere Bierchen getrunken und Jazz über Internetradio gehört. Keine Anrufe, keiner wollte was von mir, einfach keine Störungen.

In Ruhe arbeiten können. Auch das empfinde ich manchmal Luxus.


22
Juni
2006

Kunden …

Was soll man davon halten: Heute wurde ich darüber informiert, daß sich ein Kunde beschwert hat, daß er die gewünschten Ersatzteile immer noch nicht bekommen hat. Und dadurch jetzt ein Fogeschaden am System aufgetreten ist.

Ich habe mir den Vorgang mal angesehen: Wir hatten den Kunden 5x (fünfmal!) informiert, daß er eine schriftliche Bestellung schicken muß. Eine E-Mail würde reichen, irgendwas Schriftliches eben. Bei diesem Kunden aus gutem Grund. Wir haben immer nachgehakt, wenn ein paar Tage nach der letzten Erinnerung die Bestellung noch nicht da war.

Die Bestellung liegt immer noch nicht vor, nur die Beschwerde …

21
Juni
2006

Die Götter …

Gestern abend waren wir noch etwas den Einzug ins Achtelfinale feiern. Etwas länger. Etwas feuchter. Irgendwie bin ich heute bis jetzt noch nicht so ganz fit. Daß man das beim Feiern immer vergißt, daß der nächste Tag auch noch kommt. Ein passendes Zitat dazu aus einem Roman: “Die Götter des Weines und des Erinnerns waren noch nie gut aufeinander zu sprechen. Man trifft sie daher selten am selben Ort”. Wohl war.

Glücklicherweise wird es heute ein lockerer Tag und den anderen dürfte es auch nicht viel besser gehen.

21
Juni
2006

Meetings, Meetings, Meetings

Die ganze Woche besteht fast nur aus Meetings, Vor- und Nachbereitungen. Es geht einfach einfacher, wenn man die Leute mal persönlich trifft.

Nur wollte sich heute keiner zwischen 10 und 12 mit mir treffen … ;-)


20
Juni
2006

Endlich wieder was Normales

Nach den letzten zwei Wochen wird diese Woche vermutlich sehr angenehm, wenn auch anstrengend. Viele Meetings, viel Büroarbeit.

Meistens.

Erwähnte ich schon, daß hier in der Firma viele Deutsche sind? Und in einem Raum ein großer Plasma-Fernseher an der Wand hängt? Und daß die WM live übertragen wird?


18
Juni
2006

Verfolgungswahn?

Schon in Pennsylvania beherrbergte das Hotel im Zimmer über meinem einen Gast, der eine erdbebenauslösende Gangart hat. Und erst spät abends in sein Zimmer kommt.

Ich glaube, er ist mir nachgereist und soeben angekommen …


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